Sollte man(n) sich für eine Eigenhaartransplantation entscheiden, sollten vorher einige Punkte beachtet werden.

An welcher Art von Haarausfall leide ich?

Eine Haartransplantation kann grundsätzlich nur bei erblich, genetisch bedingtem (anlagebedingtem) Haarausfall Anwendung finden. Dabei fallen die Haare in einem gewissen Muster über viele Jahre hinweg aus. Des Weiteren können auch Narben überdeckt werden und mit Hilfe der modernen FUE-Technik ist es nun auch möglich körpereigene Haare zu verpflanzen. Krankhafter Haarausfall kann nicht behandelt werden.

Habe ich genügend Spenderhaare?

Grundvoraussetzung für den plastischen Eingriff ist natürlich eine ausreichende Anzahl an Spenderhaaren (Donorarea). Diese befinden sich in der Regel im Hinterkopfbereich, dort wo die Haare resistent gegen Ausfall sind. Es sollte nur ein Bruchteil der Haare aus dem Spenderbereich herausgenommen werden, da sonst dieser Bereich ausdünnt und unschön wird. Im Einzelfall können jedoch auch Körperhaare transplantiert werden.

Wie ist meine finanzielles Budget?

Da eine Haarverpflanzung aus ästhetischen Gründen nicht von den Krankenkassen bzw. Krankenversicherungen getragen werden, ist diese Operation aus eigener Tasche zu zahlen.
Dabei können je nach Umfang und Technik enorme Kosten auf einen zukommen. Eine Alternative stellt eine Haarverpfanzung Türkei. Dort sind die Preise deutlich geringer und es wird mit der modernen FUE-Methode transplantiert. Hierbei ist jedoch die richtige Arzt-und Klinikwahl zu beachten.

Was sind meine Erwartungen und Ziele?

Wichtig ist, dass jemand, der eine Eigenhaartransplantation in Erwägung zieht nicht zu hohe Erwartungen und unrealistische Ziele hat. Es werden im Rahmen der Behandlung nämlich keine neuen Haare geschaffen, sondern lediglich umverteilt/umverpflanzt. Vom Hinterkopf in die kahlen Stellen. Auch kann nicht eine extrem hohe Haardichte erreicht werden und kein Haarvolumen als sei man(n) wieder ein “Teenager”. Jedoch kann bereits mit einer geringeren
Haardichte die Illusion von vollem und voluminösem Haar erreicht werden.
Auch wichtig ist zu beachten, dass der Haarausfall in der Regel weiter geht und nach der Haarverpflanzung nicht einfach aufhört. Daher ist eine genaue Planung unbedingt notwendig.
Unterstützend zur Haartransplantation sollten Medikamente eingenommen werden um den Haarausfall zu verlangsamen oder gar zu stoppen.

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